Wiederverwenden spart Energie – Das Flohmarktprojekt der 4. Klassen 

Beim spannenden Workshop „Energie, Klima und ich“ an unserer Schule erfuhren die 4. Klassen von einem Gewinnspiel zum Thema Energie. Ziel war es, im Klassenverband ein eigenes Projekt rund um Energie oder Klima zu entwickeln. Als Hauptpreis gibt es die Chance auf einen Erlebnistag im Kraftwerk Ottenstein. 

Im Chemieunterricht wurden zwei Projektmanager gewählt, die zunächst verschiedene Projektideen aus den Klassen sammelten. Von einer Woche Homeschooling bis hin zur Verlagerung des Unterrichts ins Freie war alles dabei. Schließlich entschieden sich die Klassen 4A und 4B für die Organisation eines schulinternen Flohmarkts unter dem Motto „Wiederverwenden spart Energie“. 

Die Schülerinnen und Schüler recherchierten zu diesem Thema, gestalteten informative Poster und sammelten Spielzeug sowie gut erhaltene Bücher, die sie beim Flohmarkt an die 1. bis 3. Klassen verkauften. Der Erlös kam der Klassenkasse beider Klassen zugute. 

Die Viertklässler erklärten dabei, dass es sich nicht nur um einen Flohmarkt handelt, sondern auch um ein naturwissenschaftliches Projekt. Ziel war es zu zeigen, dass das Wiederverwenden von Produkten Ressourcen schont und Energie spart. 

Als kleine Belohnung erhielten alle Schülerinnen und Schüler, die beim Flohmarkt etwas kauften, einen Sticker mit der Aufschrift: „Ich habe Energie gespart“. So wurde allen deutlich: Energie sparen kann ganz einfach sein! 

Naturwissenschaften im Frühling 🪴🌷🌹

Mit viel Engagement starteten die Schülerinnen und Schüler in die ersten naturwissenschaftlichen Übungen des Sommersemesters. Passend zur Jahreszeit wurden Ostereier mit natürlichen Farbstoffen gefärbt und erste praktische Erfahrungen im Bereich Pflanzenkunde gesammelt. 

Für das schuleigene Beet pikierten sie junge Erbsenpflanzen und Zinnien und setzten diese in selbst hergestellte Pflanztöpfe aus Zeitungspapier. Nach den Osterferien werden die Jungpflanzen ins Freie umgesetzt. 

Darüber hinaus stellte die Klasse eigene Samenbänder her – eine kreative und nachhaltige Methode, um die Aussaat zu erleichtern. 

Exkursion zur Kläranlage Amstetten 

Erkenntnisreich begann die Projektwoche „Wasser“ der 2. Klassen mit einem Besuch beim Gemeinde-Abwasserverband Amstetten. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei, welche Reinigungsschritte notwendig sind, bevor das Abwasser wieder in die Ybbs geleitet werden kann. 

Besonders interessant war die Erkenntnis, dass die Kläranlage weitgehend autark arbeitet: Das im Faulturm entstehende Biogas (Methan) wird im Blockheizkraftwerk genutzt, um Strom zu erzeugen. Rund 90 % der benötigten Energie der Kläranlage werden so aus Biogas gewonnen, weitere 10 % liefert eine eigene Photovoltaikanlage. 

Ein Rundgang durch die Anlage sowie ein Blick ins Labor waren für die Schülerinnen und Schüler besonders beeindruckend. Die Kinder zeigten großes Interesse, stellten viele neugierige und durchdachte Fragen. 
 

Biologieunterricht – Wald im Winter🌳🌳🌳

Kurz vor den Weihnachtsferien begaben sich die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen im Biologieunterricht auf eine winterliche Entdeckungsreise in den Wald. Anhand genauer Beobachtungen bestimmten sie verschiedene Nadelbaumarten, verglichen Nadeln und Rinden und erforschten Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede. Ergänzend dazu untersuchten sie immergrüne krautige Pflanzen wie Moose oder Efeu und erklärten deren besondere Anpassungen an die kalte Jahreszeit. So wurde der winterliche Wald als lebendiger Lernraum erfahrbar.

Exkursion der 4. Klassen zu MÜ-GU und Metran

Im Rahmen des Chemieunterrichts unternahmen die 4. Klassen eine Exkursion zu Metall Recycling MÜ-GU GmbH und zur Metran Rohstoff-Aufbereitungsgesellschaft m.b.H.

Bei MÜ-GU konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, wie Metallabfälle zerkleinert, sortiert und für die Wiederverwertung vorbereitet werden. Besonders beeindruckend war die Beobachtung, wie ein Altauto in seine Einzelteile zerlegt wird. Anschließend erhielten die Klassen bei Metran, einem Betrieb der Müller-Guttenbrunn-Gruppe, Einblicke in die Aufbereitung nichteisenhaltiger Materialien. Dort werden Shredderrückstände, Mischmetalle und metallhaltige Schlacken mithilfe moderner Trennverfahren wie Dichtetrennung, magnetischer Erkennung und Wirbelstromscheidern in sortenreine Fraktionen getrennt. Die Exkursion verdeutlichte anschaulich die Bedeutung von Recycling, Nachhaltigkeit und einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

NAWI Nachmittag – Thema Milch

Ein Teil der naturwissenschaftlichen Gruppe verbrachte wieder einen lehrreichen Nachmittag – diesmal zum Thema Milch. Dabei wurden zunächst die Bestandteile der Milch untersucht.

In einem Versuch verglichen die Schülerinnen und Schüler den Glukosegehalt von Vollmilch und laktosefreier Milch. Sowohl geschmacklich als auch chemisch ließ sich feststellen, dass laktosefreie Milch süßer ist, da der Milchzucker bereits in Einfachzucker aufgespalten wurde. Außerdem wurde die Wirkung des Enzyms Laktase bei der Aufspaltung von Laktose thematisiert sowie Zucker- und Eiweißbestandteile der Milch nachgewiesen. Ergänzend zur Untersuchung der Milchbestandteile beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Gelbildungsprozessen in der Lebensmittelchemie. Besonders viel Freude bereitete dabei das Herstellen von veganem „Kaviar“ aus Alginat.

Feuerwehrtaucher begeistert Schülerinnen und Schüler 

Im Biologieunterricht der 2a und 2b Klassen bekamen die Schülerinnen und Schüler besonderen Besuch: 
Thomas Wagner, Feuerwehrmann und Mitglied des Tauchzugs West, gab spannende Einblicke in die Welt des Feuerwehrtauchens. Er erklärte, welche Voraussetzungen man für diesen besonderen Dienst braucht, und berichtete von seinen vielseitigen Aufgaben – von technischer Hilfeleistung, etwa bei Hochwasser- und Überschwemmungseinsätzen, über die Bergung von Sachgütern bis zur Suche nach vermissten Personen. 

Im Mittelpunkt standen die physikalischen Grundlagen des Tauchens:  
Mit zunehmender Tiefe steigt der Wasserdruck, die Temperatur sinkt, und Farben werden durch das Wasser gefiltert – in der Tiefe erscheinen schließlich nur noch bläuliche Töne. Herr Wagner erklärte außerdem die Zusammensetzung der Luft in Pressluftflaschen und dass Sauerstoff unter hohem Druck giftig wirken kann. 

Die Schülerinnen und Schüler lernten auch, was Apnoe bedeutet – das Tauchen ohne Pressluftgerät – und wie wichtig dabei Sicherheitsregeln sind. Die Erklärung des sogenannten „Schwimmbad-Blackout“, eine Ohnmacht durch Sauerstoffmangel nach langem Luftanhalten, zeigte eindrucksvoll, warum man niemals allein tauchen sollte. 

Zum Abschluss zeigte Herr Wagner einfache Atemübungen, mit denen man in stressigen Situationen Ruhe und Konzentration bewahren kann – ein Tipp, den viele Schülerinnen und Schüler gleich für die nächste Schularbeit mitnehmen wollten. 

Ein herzliches Dankeschön an Thomas Wagner für die spannenden Einblicke in seine technisch anspruchsvolle und wichtige Tätigkeit als Feuerwehrmann und Feuerwehrtaucher! 


 

Experimentiertag an der IMC Krems 🦠🔬🐜

Am Experimentiertag an der IMC Krems tauchten unsere Schülerinnen und Schüler der naturwissenschaftlichen Gruppe einen ganzen Vormittag lang in spannende Experimente und faszinierende Entdeckungen ein. 

Im Health Lab erhielten sie einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des Krankenhausalltags. Mit speziellen Utensilien konnten altersbedingte Veränderungen des Körpers simuliert werden – vom eingeschränkten Sehvermögen bis hin zu Bewegungseinschränkungen. Besonders beeindruckend war die VR-Brille, mit der die Schülerinnen und Schüler virtuell in die Anatomie des menschlichen Körpers „eintauchen“ konnten. 

Im zweiten Workshop ging es um die faszinierende Welt der Ameisen und Insekten. Die Vielfalt der Arten und ihre erstaunlichen Eigenheiten wurden hautnah erlebbar gemacht – und am Ende durften die Schülerinnen und Schüler sogar einen echten Tausendfüßler streicheln! 

Zum Abschluss stand ein Workshop rund um Trockeneis auf dem Programm. Hier wurde experimentiert, beobachtet und gestaunt – dampfende Blasen, Nebel und kleine Explosionen sorgten für Begeisterung. 

Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erkenntnissen und großer Motivation machten wir uns schließlich wieder auf den Heimweg. Es war ein lehrreicher und zugleich aufregender Tag, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. 

Erste naturwissenschaftliche Übungen – ein voller Erfolg!🧫🦠🔬

Mit viel Begeisterung starteten wir heuer in die naturwissenschaftlichen Übungen. Schon beim ersten Termin konnten die Schüler und Schülerinnen ihre Neugier entfalten und spannende Experimente durchführen:

  • Mit Hilfe von Strom bauten wir einen Elektromagneten und erfuhren – ganz im Sinne von James Clerk Maxwell – wie Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen.
  • Anschließend untersuchten wir durch Stofftrennung, woraus Kochsalz besteht.
  • Zum Abschluss wurde mit Rotkohlsaft als Indikator der pH-Wert verschiedener Alltagslösungen bestimmt – vom sauren Essig bis zur basischen Seifenlauge.

Die jungen Forscherinnen und Forscher waren mit vollem Einsatz dabei, stellten Fragen, experimentierten selbständig und konnten so die Faszination der Naturwissenschaften hautnah erleben. Motivation und Entdeckerfreude sind geweckt – ein vielversprechender Start ins neue Schuljahr!

„GO GREEN“ – Natur erleben im Hummelwald

Im Rahmen des Projekts „GO GREEN“ begaben sich die Schüler:innen der zweiten Klassen gemeinsam mit ihren Biologielehrer:innen Fr. Edlinger, Fr. Gruber und Hr. Windhager auf einen Lehrausgang in den nahegelegenen Hummelwald. Ziel war es, das Ökosystem Wald hautnah zu erleben und ein Bewusstsein für die Bedeutung und Schönheit der Natur zu entwickeln.

Mit großer Begeisterung nahmen die Schüler:innen an verschiedenen Outdoor-Aktivitäten teil: Sie ertasteten mit verbundenen Augen Baumrinden, suchten nach Spuren menschlicher Eingriffe, bauten gemeinsam ein kleines Waldhaus aus Naturmaterialien und sammelten Schätze des Waldes. Bei dieser Spurensuche entdeckten sie etwa das zarte Buschwindröschen – ein typischer Frühlingsbote im Wald. So wurde die Natur spielerisch, achtsam und mit allen Sinnen erfahrbar.

Die Schüler:innen kehrten mit vielen Eindrücken zurück – und mit dem Wunsch, diesen besonderen Lebensraum besser zu schützen.