Kurz vor den Weihnachtsferien begaben sich die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen im Biologieunterricht auf eine winterliche Entdeckungsreise in den Wald. Anhand genauer Beobachtungen bestimmten sie verschiedene Nadelbaumarten, verglichen Nadeln und Rinden und erforschten Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede. Ergänzend dazu untersuchten sie immergrüne krautige Pflanzen wie Moose oder Efeu und erklärten deren besondere Anpassungen an die kalte Jahreszeit. So wurde der winterliche Wald als lebendiger Lernraum erfahrbar.
Im Rahmen des Chemieunterrichts unternahmen die 4. Klassen eine Exkursion zu Metall Recycling MÜ-GU GmbH und zur Metran Rohstoff-Aufbereitungsgesellschaft m.b.H.
Bei MÜ-GU konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, wie Metallabfälle zerkleinert, sortiert und für die Wiederverwertung vorbereitet werden. Besonders beeindruckend war die Beobachtung, wie ein Altauto in seine Einzelteile zerlegt wird. Anschließend erhielten die Klassen bei Metran, einem Betrieb der Müller-Guttenbrunn-Gruppe, Einblicke in die Aufbereitung nichteisenhaltiger Materialien. Dort werden Shredderrückstände, Mischmetalle und metallhaltige Schlacken mithilfe moderner Trennverfahren wie Dichtetrennung, magnetischer Erkennung und Wirbelstromscheidern in sortenreine Fraktionen getrennt. Die Exkursion verdeutlichte anschaulich die Bedeutung von Recycling, Nachhaltigkeit und einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Ein Teil der naturwissenschaftlichen Gruppe verbrachte wieder einen lehrreichen Nachmittag – diesmal zum Thema Milch. Dabei wurden zunächst die Bestandteile der Milch untersucht.
In einem Versuch verglichen die Schülerinnen und Schüler den Glukosegehalt von Vollmilch und laktosefreier Milch. Sowohl geschmacklich als auch chemisch ließ sich feststellen, dass laktosefreie Milch süßer ist, da der Milchzucker bereits in Einfachzucker aufgespalten wurde. Außerdem wurde die Wirkung des Enzyms Laktase bei der Aufspaltung von Laktose thematisiert sowie Zucker- und Eiweißbestandteile der Milch nachgewiesen. Ergänzend zur Untersuchung der Milchbestandteile beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Gelbildungsprozessen in der Lebensmittelchemie. Besonders viel Freude bereitete dabei das Herstellen von veganem „Kaviar“ aus Alginat.
Im Biologieunterricht der 2a und 2b Klassen bekamen die Schülerinnen und Schüler besonderen Besuch: Thomas Wagner, Feuerwehrmann und Mitglied des Tauchzugs West, gab spannende Einblicke in die Welt des Feuerwehrtauchens. Er erklärte, welche Voraussetzungen man für diesen besonderen Dienst braucht, und berichtete von seinen vielseitigen Aufgaben – von technischer Hilfeleistung, etwa bei Hochwasser- und Überschwemmungseinsätzen, über die Bergung von Sachgütern bis zur Suche nach vermissten Personen.
Im Mittelpunkt standen die physikalischen Grundlagen des Tauchens: Mit zunehmender Tiefe steigt der Wasserdruck, die Temperatur sinkt, und Farben werden durch das Wasser gefiltert – in der Tiefe erscheinen schließlich nur noch bläuliche Töne. Herr Wagner erklärte außerdem die Zusammensetzung der Luft in Pressluftflaschen und dass Sauerstoff unter hohem Druck giftig wirken kann.
Die Schülerinnen und Schüler lernten auch, was Apnoe bedeutet – das Tauchen ohne Pressluftgerät – und wie wichtig dabei Sicherheitsregeln sind. Die Erklärung des sogenannten „Schwimmbad-Blackout“, eine Ohnmacht durch Sauerstoffmangel nach langem Luftanhalten, zeigte eindrucksvoll, warum man niemals allein tauchen sollte.
Zum Abschluss zeigte Herr Wagner einfache Atemübungen, mit denen man in stressigen Situationen Ruhe und Konzentration bewahren kann – ein Tipp, den viele Schülerinnen und Schüler gleich für die nächste Schularbeit mitnehmen wollten.
Ein herzliches Dankeschön an Thomas Wagner für die spannenden Einblicke in seine technisch anspruchsvolle und wichtige Tätigkeit als Feuerwehrmann und Feuerwehrtaucher!
Am Experimentiertag an der IMC Krems tauchten unsere Schülerinnen und Schüler der naturwissenschaftlichen Gruppe einen ganzen Vormittag lang in spannende Experimente und faszinierende Entdeckungen ein.
Im Health Lab erhielten sie einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des Krankenhausalltags. Mit speziellen Utensilien konnten altersbedingte Veränderungen des Körpers simuliert werden – vom eingeschränkten Sehvermögen bis hin zu Bewegungseinschränkungen. Besonders beeindruckend war die VR-Brille, mit der die Schülerinnen und Schüler virtuell in die Anatomie des menschlichen Körpers „eintauchen“ konnten.
Im zweiten Workshop ging es um die faszinierende Welt der Ameisen und Insekten. Die Vielfalt der Arten und ihre erstaunlichen Eigenheiten wurden hautnah erlebbar gemacht – und am Ende durften die Schülerinnen und Schüler sogar einen echten Tausendfüßler streicheln!
Zum Abschluss stand ein Workshop rund um Trockeneis auf dem Programm. Hier wurde experimentiert, beobachtet und gestaunt – dampfende Blasen, Nebel und kleine Explosionen sorgten für Begeisterung.
Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erkenntnissen und großer Motivation machten wir uns schließlich wieder auf den Heimweg. Es war ein lehrreicher und zugleich aufregender Tag, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Mit viel Begeisterung starteten wir heuer in die naturwissenschaftlichen Übungen. Schon beim ersten Termin konnten die Schüler und Schülerinnen ihre Neugier entfalten und spannende Experimente durchführen:
Mit Hilfe von Strom bauten wir einen Elektromagneten und erfuhren – ganz im Sinne von James Clerk Maxwell – wie Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen.
Anschließend untersuchten wir durch Stofftrennung, woraus Kochsalz besteht.
Zum Abschluss wurde mit Rotkohlsaft als Indikator der pH-Wert verschiedener Alltagslösungen bestimmt – vom sauren Essig bis zur basischen Seifenlauge.
Die jungen Forscherinnen und Forscher waren mit vollem Einsatz dabei, stellten Fragen, experimentierten selbständig und konnten so die Faszination der Naturwissenschaften hautnah erleben. Motivation und Entdeckerfreude sind geweckt – ein vielversprechender Start ins neue Schuljahr!
Im Rahmen des Projekts „GO GREEN“ begaben sich die Schüler:innen der zweiten Klassen gemeinsam mit ihren Biologielehrer:innen Fr. Edlinger, Fr. Gruber und Hr. Windhager auf einen Lehrausgang in den nahegelegenen Hummelwald. Ziel war es, das Ökosystem Wald hautnah zu erleben und ein Bewusstsein für die Bedeutung und Schönheit der Natur zu entwickeln.
Mit großer Begeisterung nahmen die Schüler:innen an verschiedenen Outdoor-Aktivitäten teil: Sie ertasteten mit verbundenen Augen Baumrinden, suchten nach Spuren menschlicher Eingriffe, bauten gemeinsam ein kleines Waldhaus aus Naturmaterialien und sammelten Schätze des Waldes. Bei dieser Spurensuche entdeckten sie etwa das zarte Buschwindröschen – ein typischer Frühlingsbote im Wald. So wurde die Natur spielerisch, achtsam und mit allen Sinnen erfahrbar.
Die Schüler:innen kehrten mit vielen Eindrücken zurück – und mit dem Wunsch, diesen besonderen Lebensraum besser zu schützen.
Die 4. Klassen besuchten im Zuge des Biologie- und Chemieunterrichts am 19.12.2024 die Firma Edlinger Agrarprodukte in Aschbach, um spannende Einblicke in moderne Agrarwirtschaft zu gewinnen.
Zu Beginn führte der Geschäftsführer Helmut Edlinger die Schülerinnen und Schüler in zentrale Themen wie Wildfutter, Pflanzenschutz, Saatgut, Düngung, und Feldhygiene ein. Besonders anschaulich war die Erklärung, wie die Fruchtfolge den Boden im Jahreszyklus optimal schützt. Bodenproben dienen dabei als Grundlage für eine zielgerichtete Düngung. Herr Edlinger betonte, dass der Boden das wichtigste Gut des Landwirts sei, und verglich Feldhygiene treffend mit „Wellness für die Felder“.
Am 17.10. war es endlich soweit und die Schüler:innen der 1.A und 1.B unternahmen einen aufregenden Wandertag durch Wallsee. Bei herrlichem Herbstwetter konnte nicht nur die Schönheit der Natur, sondern auch die Geschichte ihres Schulortes erkundet werden.
Die Wanderung startete im Ortskern von Wallsee. Hier erfuhren die Schüler, dass Wallsee einst eine bedeutende römische Siedlung war. Die Überreste des Römerkastells zeugen von der römischen Präsenz und der militärischen Bedeutung des Ortes. Als eindrucksvolles Zeugnis dieser Zeit geben sie den Schüler:innen einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit.
Nach der Erkundung des Römerkastells ging es weiter zum Schloss Wallsee, wo die Schüler:innen von der Geschichte des Schlosses erfuhren, das im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Sie erfuhren, dass das Schloss damals schnell an Bedeutung erlangte, nicht nur aufgrund seiner strategischen Lage an der Donau, sondern auch durch seine Rolle als Wohnsitz des Adels.
Im Anschluss ging es schließlich hinab zur Donau. Dort angekommen, beeindruckte die majestätische Flusslandschaft die Schüler:innen.
Während der Altarm-Runde bot sich ein herrlicher Ausblick auf die Natur. Die Schüler:innen genossen den Rundweg, lernten etwas über die Bedeutung des Altarms für das Ökosystem und hatten genug Zeit, sich mit anderen Mitschüler:innen auszutauschen.
Die Kombination aus Geschichtserkundung und Naturerlebnis bescherte den Schülern einen abwechslungsreichen und lehrreichen Tag. Mit vielen neuen Eindrücken und einem besseren Verständnis für ihre Umgebung kehrten die Schüler:innen wieder zurück in die Schule.
Ganz nach dem Experimentalphysiker Michael Faraday: „Der einfachste Versuch, den man selbst durchführt, ist besser als das schönste Experiment, das man nur sieht.“ waren die Schüler voll Tatendrang und Motivation beim Durchführen der Experimente im Zuge der naturwissenschaftlichen Übungen dabei.