Mit viel Engagement starteten die Schülerinnen und Schüler in die ersten naturwissenschaftlichen Übungen des Sommersemesters. Passend zur Jahreszeit wurden Ostereier mit natürlichen Farbstoffen gefärbt und erste praktische Erfahrungen im Bereich Pflanzenkunde gesammelt.
Für das schuleigene Beet pikierten sie junge Erbsenpflanzen und Zinnien und setzten diese in selbst hergestellte Pflanztöpfe aus Zeitungspapier. Nach den Osterferien werden die Jungpflanzen ins Freie umgesetzt.
Darüber hinaus stellte die Klasse eigene Samenbänder her – eine kreative und nachhaltige Methode, um die Aussaat zu erleichtern.
Zwei Wochen lang drehte sich an unserer Schule in den 3. Klassen alles um die Zukunft: Das Lernfeld Fit4Future bot den Schülerinnen und Schülern ein vielseitiges Programm mit Workshops, Exkursionen und intensiven Arbeitsphasen. Ziel war es, eigene Stärken zu entdecken, Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen und konkrete Schritte für den weiteren persönlichen Bildungs- und Berufsweg zu planen.
Ein wichtiger Baustein war der Workshop „Safer Internet“. Dabei setzten sich die Jugendlichen kritisch mit Datenschutz, Cybermobbing und dem sicheren Umgang mit sozialen Netzwerken auseinander. Sie lernten, wie wichtig ein verantwortungsbewusstes Auftreten im Netz ist – nicht zuletzt im Hinblick auf Bewerbungen. Im Workshop „Meine Stärken“ stand die Selbstreflexion im Mittelpunkt. Durch verschiedene Übungen und Feedbackrunden erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Fähigkeiten, Interessen und Talente. Im Workshop „Bewerbung“ erklärte der Vortragende anschaulich, worauf es bei einer erfolgreichen Bewerbung ankommt, und beantwortete zahlreiche Fragen. So wurde deutlich, welche Kompetenzen in der Arbeitswelt gefragt sind und wie Schule und Beruf miteinander verknüpft sind. Im Workshop „Green Jobs“ konnten die 3. Klassen viele verschiedene Arbeitsfelder kennenlernen.
Darüber hinaus fand in allen Fächern gezielte Lernfeldarbeit statt. Die Unterrichtsinhalte wurden praxisnah auf berufliche Situationen bezogen und durch Freiarbeitsphasen ergänzt, in denen die Jugendlichen eigenständig an einer Präsentation arbeiteten. Ziel war die Erstellung einer PowerPoint-Präsentation, in der sie ihre Erkenntnisse, Wunschberufe und nächsten Schritte dokumentierten. Dabei trainierten sie nicht nur ihre Medienkompetenz, sondern auch ihre Fähigkeit zur strukturierten Planung und Präsentation, welche im zeitnahen KEL-Gespräch dargeboten werden und sogar von einigen Schülerinnen und Schülern bereits präsentiert wurden.
Die Fit4Future Woche zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, frühzeitig Perspektiven zu entwickeln und sich aktiv mit der eigenen Zukunft auseinanderzusetzen. Mit vielen neuen Eindrücken, gestärktem Selbstbewusstsein und konkreten Ideen für ihren weiteren Weg gehen die Schülerinnen und Schüler nun einen wichtigen Schritt in Richtung Berufswelt.
Erkenntnisreich begann die Projektwoche „Wasser“ der 2. Klassen mit einem Besuch beim Gemeinde-Abwasserverband Amstetten. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei, welche Reinigungsschritte notwendig sind, bevor das Abwasser wieder in die Ybbs geleitet werden kann.
Besonders interessant war die Erkenntnis, dass die Kläranlage weitgehend autark arbeitet: Das im Faulturm entstehende Biogas (Methan) wird im Blockheizkraftwerk genutzt, um Strom zu erzeugen. Rund 90 % der benötigten Energie der Kläranlage werden so aus Biogas gewonnen, weitere 10 % liefert eine eigene Photovoltaikanlage.
Ein Rundgang durch die Anlage sowie ein Blick ins Labor waren für die Schülerinnen und Schüler besonders beeindruckend. Die Kinder zeigten großes Interesse, stellten viele neugierige und durchdachte Fragen.
Der Verein MISCHA – Medien in Schule und Ausbildung versteht sich als Schnittstelle zwischen Medien verlegerischer Herkunft und Pädagoginnen und Pädagogen sowie Schülerinnen und Schülern. Dort konnten unsere Deutschlehrerinnen und unser Deutschlehrer aus einer Vielzahl an Zeitungen auswählen und je Klasse drei verschiedenen Zeitungen gratis abonnieren.
In der Woche vom 9. – 13. Februar 2026 kamen daher zahlreiche Zeitungen zu uns in die Schule.
Wir haben die Zeitungen durchgeblättert, gelesen, verglichen und anhand eines Fragenkatalogs analysiert. Alle Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen haben daran teilgenommen und in Teams aus mehreren Leuten gearbeitet. Zur Verfügung standen verschiedenste Tageszeitungen: Der Standard, Die Presse, Salzburger Nachrichten, Kurier, OÖNachrichten und die Kronen Zeitung. Und auch drei Wochenzeitungen: Kleine Kinderzeitung, Falter und die Österreichische BauernZeitung.
geschrieben von Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen
Die Mittelschule Wallsee-Sindelburg wurde erstmals mit dem Zertifikat der Initiative „Schulen lösen Mobbing“ für den Zeitraum 2026–2029 ausgezeichnet.
Diese Zertifizierung steht für eine klare Haltung: Wir setzen uns aktiv für ein respektvolles Miteinander und ein sicheres Schulklima ein. Im Mittelpunkt steht der „No Blame Approach“, ein bewährter Ansatz, um Mobbing nachhaltig und ohne Schuldzuweisungen zu bearbeiten. Dabei wird die Verantwortung der Gruppe gestärkt und gemeinsam an tragfähigen Lösungen gearbeitet.
Im Zuge der Zertifizierung wurden zunächst im Herbst fünf Lehrpersonen unserer Schule gezielt geschult. Aufbauend darauf wurde das gesamte Kollegium im Rahmen einer schulinternen Fortbildung für das Thema sensibilisiert. In weiterer Folge wird die Mobbingprävention systematisch im Schulalltag verankert. Ziel ist es, in herausfordernden Situationen rasch, kompetent und verantwortungsvoll handeln zu können.
Mit dieser Zertifizierung setzt die Schule ein sichtbares Zeichen – nach innen und außen – für Wertschätzung, Achtsamkeit und ein gelingendes Miteinander.
Luisa, Zola, Sarah, Elisa und Franziska haben drei Klassenrat-Sets gebaut und in verschiedenen Farben gestaltet. Im Klassenrat werden alle Anliegen der Klasse möglichst ohne Beteiligung der Lehrkräfte besprochen. Es stellt eine der ersten Formen dar, Demokratie aktiv zu erleben. Im Vorfeld wird eine Liste in der Klasse aufgehängt, in der jeder Schüler und jede Schülerin ein Thema vorschlagen kann. Findet ein Thema mindestens zwei Unterstützer oder zwei Unterstützerinnen, wird es im Klassenrat behandelt.
Wichtiger als das Ergebnis ist der Prozess, sich unterschiedlichen Ansichten eines Thema zu stellen. Umso erfreulicher ist es, wenn Einigungen erzielt werden können, selbst wenn diese im Schulalltag nicht immer umgesetzt werden können. Ein Set besteht aus je einem Klemmbrett für die Rollen der Protokollführer und Protokollführerinnen, der Regelwächterinnen und der Regelwächter, der Zeitwächter und der Zeitwächterinnen und der Vorsitzenden und des Vorsitzenden. Pro Semester wird der Klassenrat zweimal abgehalten.
Digitale Medien im Fokus – Chancen nutzen, Risiken erkennen
Zahlreiche interessierte Eltern der Volks- und Mittelschule folgten der Einladung zum Safer Internet Vortrag. Dieser Informationsabend stand ganz im Zeichen der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Der Referent, Herr Mag. Mathias Wiener zeigte sehr anschaulich auf, welche Chancen digitale Medien für uns bieten und machte jedoch auch auf mögliche Risiken aufmerksam.
So wurden Themen wie Cybermobbing, Datenschutz, die Macht des Algorithmus, Kostenfallen in Apps sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Bildschirmzeiten genauer betrachtet. Im Fokus standen auch beliebte Plattformen und Online-Spiele, die von jungen Menschen besonders stark genutzt werden.
Ein zentrales Anliegen des Abends war es, Eltern neben Informationen auch Handlungssicherheit zu geben. Konkrete Tipps zu Privatsphäre-Einstellungen wurden erläutert und wie wichtig offene Kommunikation sowie Strukturen zur Mediennutzung innerhalb der Familien sind. Das große Interesse zeigte, die Relevanz digitaler Sicherheit und von Medienerziehung.
Unser Dank gilt den zahlreichen Besuchern dieses Elternabends und Herrn Wiener für seinen informativen Vortrag.
Schon am frühen Morgen des Faschingdienstags herrschte ausgelassene Stimmung auf den Gängen – Sportler, Fangruppen, Schlafmützen, Schifahrerinnen, Piraten und viele andere fantasievolle Gestalten zogen durchs Schulhaus. Die Schülerinnen und Schüler zeigten dabei, wie viel Kreativität in ihnen steckt!
Auch viele Lehrkräfte machten mit und sorgten so für ein lustiges Miteinander – Unterricht einmal ganz anders! Zwischen und manchmal sogar während der Unterrichtsstunden erklang Musik in den Gängen, und es wurde gelacht, getanzt und so manche Polonaise formiert. Einige Klassen machten Spiele, bei denen natürlich der Spaß im Vordergrund stand. An diesem Tag durfte der Unterricht ruhig einmal bunter und entspannter sein und die Lehrkräfte integrierten spielerische oder kreative Elemente, sodass Lernen und Fasching wunderbar miteinander verschmolzen.
Wir spürten deutlich, wie dadurch das Gemeinschaftsgefühl an unserer Schule gestärkt wurde. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und zum Gelingen dieses fröhlichen Tages beigetragen haben! Danke auch für die Faschingskrapfen, die uns ebenfalls den Tag versüßten.
Die 4. Klasse der Mittelschule Wallsee setzte sich von Mitte Jänner bis Mitte Februar intensiv mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen auseinander. Insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich im Rahmen eines mehrwöchigen, fächerübergreifenden Projekts mit der zentralen Frage, wie wir gemeinsam zu einer faireren, gerechteren und nachhaltigeren Welt beitragen können.
Das Projekt zeichnete sich durch seine vielseitige und praxisnahe Gestaltung aus. Die Global Goals wurden aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und in mehreren Unterrichtsgegenständen thematisiert. Darüber hinaus formulierte jede Schülerin und jeder Schüler eine persönliche Forschungsfrage, die eigenständig erarbeitet und reflektiert wurde.
Spannende Workshops und Exkursionen
Ergänzt wurde der Unterricht durch mehrere Workshops und Exkursionen, die den Jugendlichen wertvolle Einblicke in gesellschaftlich relevante Themen ermöglichten.
Im Workshop „SDGs und Fairer Handel“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit globalen Handelsstrukturen auseinander und erfuhren, wie fairer Handel zur Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ländern des globalen Südens beitragen kann.
Der EVN-Workshop „Energie, Klima und ich“ thematisierte die Zusammenhänge zwischen Energieverbrauch, Klimawandel und persönlichem Lebensstil. Die Jugendlichen berechneten ihren eigenen CO₂-Fußabdruck und reflektierten konkrete Möglichkeiten, im Alltag nachhaltiger zu handeln.
Ein besonders eindrucksvoller und bewegender Programmpunkt war die Exkursion in das KZ Mauthausen. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und den dort begangenen Verbrechen verdeutlichte, wie wichtig Menschenrechte, Toleranz und demokratische Werte sind – zentrale Grundlagen für eine gerechte und friedliche Welt.
Digitale Präsentation der Ergebnisse
Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten präsentieren die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der KEL-Gespräche (Kind-Eltern-Lehrer-Gespräche).
Anstelle einer klassischen Wandzeitung entstand heuer eine digitale Wandzeitung mit Sway, in der die vielfältigen Themen, Reflexionen und Arbeitsergebnisse gesammelt und anschaulich dokumentiert wurden. Die digitale Aufbereitung ermöglicht es, Inhalte multimedial darzustellen und langfristig zugänglich zu machen.
Das Projekt zeigte eindrucksvoll, dass globale Herausforderungen nicht abstrakt bleiben müssen: Durch Information, Reflexion und eigenes Handeln können bereits junge Menschen Verantwortung übernehmen und aktiv zur Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft beitragen.
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