Lernfeld der 4. Klassen – Global Goals Gemeinsame Ziele für eine faire und gerechte Welt

Die 4. Klasse der Mittelschule Wallsee setzte sich von Mitte Jänner bis Mitte Februar intensiv mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen auseinander. Insgesamt 28 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich im Rahmen eines mehrwöchigen, fächerübergreifenden Projekts mit der zentralen Frage, wie wir gemeinsam zu einer faireren, gerechteren und nachhaltigeren Welt beitragen können.

Das Projekt zeichnete sich durch seine vielseitige und praxisnahe Gestaltung aus. Die Global Goals wurden aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und in mehreren Unterrichtsgegenständen thematisiert. Darüber hinaus formulierte jede Schülerin und jeder Schüler eine persönliche Forschungsfrage, die eigenständig erarbeitet und reflektiert wurde.

Spannende Workshops und Exkursionen

Ergänzt wurde der Unterricht durch mehrere Workshops und Exkursionen, die den Jugendlichen wertvolle Einblicke in gesellschaftlich relevante Themen ermöglichten.

Im Workshop „SDGs und Fairer Handel“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit globalen Handelsstrukturen auseinander und erfuhren, wie fairer Handel zur Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ländern des globalen Südens beitragen kann.

Der EVN-Workshop „Energie, Klima und ich“ thematisierte die Zusammenhänge zwischen Energieverbrauch, Klimawandel und persönlichem Lebensstil. Die Jugendlichen berechneten ihren eigenen CO₂-Fußabdruck und reflektierten konkrete Möglichkeiten, im Alltag nachhaltiger zu handeln.

Ein besonders eindrucksvoller und bewegender Programmpunkt war die Exkursion in das KZ Mauthausen. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und den dort begangenen Verbrechen verdeutlichte, wie wichtig Menschenrechte, Toleranz und demokratische Werte sind – zentrale Grundlagen für eine gerechte und friedliche Welt.

Digitale Präsentation der Ergebnisse

Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten präsentieren die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der KEL-Gespräche (Kind-Eltern-Lehrer-Gespräche).

Anstelle einer klassischen Wandzeitung entstand heuer eine digitale Wandzeitung mit Sway, in der die vielfältigen Themen, Reflexionen und Arbeitsergebnisse gesammelt und anschaulich dokumentiert wurden. Die digitale Aufbereitung ermöglicht es, Inhalte multimedial darzustellen und langfristig zugänglich zu machen.

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, dass globale Herausforderungen nicht abstrakt bleiben müssen: Durch Information, Reflexion und eigenes Handeln können bereits junge Menschen Verantwortung übernehmen und aktiv zur Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft beitragen.

Digitale Grundbildung: Arbeiten mit Bee-Bots während des Hallenfußballturniers

Am 23. Jänner arbeiteten die Schülerinnen und ein Schüler der 3C während des Hallenfußballturniers im Fach Digitale Grundbildung mit Bee-Bots. Begleitet wurden sie dabei von Frau Naderer.

Bee-Bots sind kindgerechte Lernroboter, die über Tasten programmiert werden. Mit einfachen Befehlen wie vorwärts, rückwärts oder drehen planen die Kinder Bewegungsabläufe und setzen diese gezielt um. Dabei wurden Wettrennen durchgeführt und Parcours programmiert, die die Bee-Bots möglichst fehlerfrei bewältigen mussten.

Durch diese Aufgaben trainierten die Schülerinnen und Schüler spielerisch algorithmisches Denkenlogisches Planen und Problemlösekompetenz. Gleichzeitig wurden Teamarbeit, Konzentration und Ausdauer gefördert – wichtige Grundlagen für den kompetenten Umgang mit digitalen Technologien.

Begleiteter Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Am Mittwoch, dem 21. Jänner, besuchten 28 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen die KZ-Gedenkstätte Mauthausen.

Begleitet wurden sie von Herrn Reitbauer und Frau Naderer. Der rund dreistündige Rundgang durch das ehemalige Konzentrationslager führte die Schülerinnen und Schüler zu zentralen Orten, die den Alltag der Insassen prägten. Besonders eindrucksvoll waren jene Bereiche, die dem Gedenken an die Ermordeten gewidmet sind und zur stillen Auseinandersetzung mit der Geschichte anregten.

Im Anschluss daran fanden Workshops zu wichtigen Personen dieser Zeit statt. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler vertiefend mit einzelnen Biografien auseinander und reflektierten die historischen Ereignisse sowie deren Bedeutung für die Gegenwart.

Smart Car Workshop – Technik erleben🤖🚖

Unsere 8. Schulstufe nahm erfolgreich am Smart Car Workshop teil – einem praxisorientierten Projekt von net for future. In diesem Workshop setzten sich die Schüler und Schülerinnen aktiv mit Metallverarbeitung und Technik auseinander. Gemeinsam erforschten sie verschiedene Metallarten und Bearbeitungsverfahren, bevor sie selbst in Teams ihr eigenes Mini-Auto aus robusten Metallteilen zusammenbauten.

Das besondere Highlight: Die fertigen Modelle konnten anschließend über Smartphone oder Tablet gesteuert werden – ein großartiger Moment für alle Beteiligten! Durch die Verbindung von handwerklichem Geschick, technischem Verständnis und Teamarbeit war dieser Workshop nicht nur lehrreich, sondern auch ein echtes Erlebnis.

Bauen, Staunen, Schreiben – Grammatik einmal anders!

Im Deutschunterricht der zweiten Klassen wurde in den letzten Wochen nicht nur gelesen und geschrieben, sondern auch gebaut, getüftelt und ausprobiert. Mit zahlreichen über 30 LEGO-Bauobjekten verwandelten sich die Klassenzimmer in kreative Werkstätten.

Ziel des Projekts war es, das Grammatikthema „Aktiv und Passiv“ sowie das Verfassen von Anleitungen auf praktische Weise kennenzulernen. In Partnerarbeit erhielten die Schüler und Schülerinnen Lego-Bausätze mit losen Steinen, einer Teileliste und teilweise einem Foto oder einer Bauanleitung. Zuerst wurde gebaut – sorgfältig, genau und im Team. Anschließend schrieben die Kinder für ihr fertiges Bauobjekt eine eigene Bauanleitung, die so klar formuliert sein sollte, dass jemand anderes ohne Bild das Modell nachbauen kann.

Die Begeisterung war groß, und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Die Kinder zeigten, dass Lernen richtig Spaß machen kann, wenn man Sprache, Kreativität und gemeinsames Arbeiten miteinander verbindet. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie handlungsorientierter Unterricht Grammatik zum Erlebnis macht!

Wienwoche der 4. Klassen

Vom 7. bis 12. September verbrachten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen gemeinsam mit ihren vier Begleitlehrerinnen und -lehrern eine abwechslungsreiche und spannende Woche in Wien. Untergebracht waren wir im 20. Bezirk, in der Brigittenau – ein idealer Ausgangspunkt, um die Bundeshauptstadt zu erkunden.

Gleich zu Beginn erhielten wir bei einer großen Busrundfahrt einen ersten Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Besonders das bunte Hundertwasserhaus mit seiner ungewöhnlichen Architektur beeindruckte alle. In den nächsten Tagen führte uns das Programm quer durch die Stadt: Im Tierpark Schönbrunn und bei der Besichtigung von Schloss Schönbrunn tauchten wir in die Welt der Habsburger ein. Ein Höhepunkt war auch der Besuch des Planetariums, wo wir bei der Show Solaris eine faszinierende Reise durch das Sonnensystem erlebten.

Besonders eindrucksvoll war der Dialog im Dunkeln, bei dem wir uns in völliger Finsternis durch verschiedene Alltagssituationen bewegen mussten – eine Erfahrung, die allen lange in Erinnerung bleiben wird. Ebenso spannend gestaltete sich die TimeTravel-Tour, die uns mit modernen Effekten durch die Geschichte Wiens führte, und der Besuch der Kaiserlichen Schatzkammer, in der die Reichskrone und weitere Kostbarkeiten glänzten.

Kulturell und geschichtlich ging es auch im Naturhistorischen Museum und im Heeresgeschichtlichen Museum weiter. Natürlich durfte auch der Stephansplatz mit dem beeindruckenden Stephansdom nicht fehlen. Viel Zeit verbrachten wir in den öffentlichen Verkehrsmitteln, besonders in der Straßenbahn, die uns zuverlässig von einer Station zur nächsten brachte.

Für Abwechslung sorgten Ausflüge zum Prater mit seinem berühmten Riesenrad, ein Bummel über den Naschmarkt und eine Shoppingtour auf der Mariahilfer Straße. Ein Besuch im österreichischen Parlament gab interessante Einblicke in die Arbeit der Abgeordneten und die politischen Abläufe unseres Landes.

Den krönenden Abschluss bildete der gemeinsame Abend in der Volksoper, wo wir das Musical West Side Story genießen konnten. Trotz eines einzigen verregneten Tages spielte das Wetter größtenteils mit, sodass wir viele Erkundungen zu Fuß unternehmen konnten – im Schnitt legten wir dabei rund 16.000 Schritte pro Tag zurück.

Mit unzähligen Eindrücken, spannenden Geschichten und müden Beinen kehrten wir schließlich wieder nach Hause zurück – dankbar für eine unvergessliche Wienwoche, die uns Kunst, Geschichte, Natur und das bunte Leben der Hauptstadt auf vielfältige Weise näherbrachte.

Zu Besuch in Ardagger

Im Zuge des Themenunterrichts für das Lernfeld „Unten“ besuchten die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen mit drei Begleitlehrern die Stiftskirche in Ardagger Stift. Unter der großartigen und kreativen Führung von Pastoralassistentin Andrea Mühlberghuber besuchten sie die einzigartige Unterkirche/Krypta, den Kreuzgang mit Innenhof und den Taufraum.

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Lernfeld „UNTEN“

Was fällt dir zum Thema „Unten“ ein? Diese Frage wurde den Schüler*innen der 2. Klassen letzte Woche gestellt. Was zuerst schwierig aussah, entwickelte sich zu einem Sammelsurium an kreativen Ideen und äußerst interessanten Themen: Von der Fußbodenheizung oder der Unterwasserwelt bis hin zu den versunkenen Schätzen, dem Bergbau oder psychischen Krankheiten.  Alle Themen wurden auf Pfeile, die zuvor ausgeschnitten und gefaltet wurden, geschrieben und auf die jeweiligen Klassentüren geklebt. Die Kreativität soll ja auch sichtbar gemacht werden.

In der kommenden Woche gestalten die Lehrer*innen ihren Fachunterricht zum Thema „Unten“. In jedem Fach werden passende Themen z.B. Down Under, versunkene Städte, Archäologie, der freie Fall, usw. erarbeitet.

Nach dem Skikurs startet die individuelle Arbeit der Schülerinnen und Schüler im Unterricht. Es werden Forscherfragen erarbeitet, anschließend im Internet und in Sachbüchern recherchiert, ein Sachtext mit Quellenangaben verfasst und die Arbeit und die Beantwortung der Forscherfrage in einem Plakat dargestellt. Die Klassen arbeiten individuell in eigens dafür eingerichteten Freiarbeitsstunden und erstellen danach Reflexionen.

Die Ergebnisse werden in der Aula der NMS Wallsee-Sindelburg und bei den KEL-Gesprächen der 2. Klassen präsentiert.

Seien Sie gespannt, was von „unten“ alles kommt!